Ada ade
Die Arteplages haben ihre Tore geschlossen, der Abbau der Expo.02 beginnt. Zeit für die Aussteller, Bilanz zu ziehen. Zum Beispiel die Betreiber von Ada, dem intelligenten Raum der Universität Zürich und der ETH auf der Arteplage in Neuchâtel. Ada war ein Erfolg und lief bestens, aber manches war auch anstrengend. Vier «Betroffene» erzählen von ihrem mehrmonatigen Intensiveinsatz. (21.10.2002)
Brandbekämpfung aus dem All
Das Geographische Institut der Universität Zürich entwickelt Methoden, um die Ausbreitungswege von Waldbränden voraussagen zu können. Der neue Umweltsatellit ENVISAT liefert Bilder dazu. Die Untersuchung ist Teil eines grossen europäischen Projektes. (25.9.2002)
Kalte Antimaterie erzeugt und nachgewiesen
Wissenschaftern am CERN in Genf ist es erstmals gelungen, Kalte Antiwasserstoffatome zu erzeugen und nachzuweisen. Mitarbeiter des Physik-Institutes der Universität Zürich unter der Leitung von Professor Claude Amsler bauten und entwarfen dabei den Antiwasserstoff-Detektor. Beim ATHENA genannten Projekt entwickelten Physiker aus den Universitäten Aarhus, Rio de Janeiro, Brescia, Pavia, Genoa, Tokyo, Swansea, Zürich und CERN in fünfjähriger Arbeit eine Apparatur mit der sich Antiprotonen eines der CERN-Beschleuniger mit Positronen einer radioaktiven Quelle zu Antiwasserstoff kombinieren liessen. (18.9.2002)
Adas beste Seite
An der Expo.02 darf der intelligente Raum Ada nicht sein ganzes Potential zeigen. Was in Ada wirklich steckt, durfte eine Handvoll spielfreudiger Medienschaffender letzte Woche erfahren. Entdecken auch Sie Adas verborgene Fähigkeiten. (18.9.2002)
Neue Fische in alten Steinen
In der Gegend von Davos suchen Zürcher Paläontologen nach Fossilien. Dabei machen sie immer wieder erstaunliche Entdeckungen. Ein Augenschein vor Ort. (27.8.2002)
SVG Die Zukunft der Vektorgrafik im Web
Scalable Vector Graphics (SVG) hat das Potential, die Welt der Webgrafiken zu revolutionieren. Vom World Wide Web Consortium letztes Jahr als neues Grafikstandardformat beschlossen, erlaubt es verschiedenste Anwendungen bei schonendem Umgang mit der Bandbreite im Internet. (23.7.2002)
EMPA-geprüfter ältester «Mensch»
Die Wüste zu wischen scheint ein ebenso hoffnungsloses Unterfangen zu sein, wie das Meer auszulöffeln. Aber es gibt Wissenschaftler, die genau dies tun und dabei Erstaunliches zutage fördern, nämlich den ältesten bisher bekannten Vertreter der Hominiden. Das Fossil wurde in Zürich von Wissenschaftlern der Universität und von der EMPA untersucht. (23.7.2002)
Erstaunliche Hominiden-Funde in Georgien
Die zahlreichen Funde von rund 1,7 Millionen Jahre alten Hominiden im georgischen Dmanisi lassen neue Erkenntnisse zur Evolutionsgeschichte des Menschen zu. An der Erforschung der ergiebigen Fundstelle sind auch Zürcher Wissenschaftler/innen beteiligt. Mit modernsten Analysemethoden. (5.7.2002)
Mythos Alpen Schnee von gestern?
Die Alpen Schnee von gestern? Unter diesem Titel stand am Dienstag, 18. Juni, der 14. Umweltforschungstag des Instituts für Umweltwissenschaften der Universität Zürich. Die Palette der Themen reichte von der Bündner Jagd über das Schmelzen der Gletscher bis zu soziologischen und tourismuspolitischen Erörterungen der «Disneylandisierung» der Alpen. (20.6.2002)
Magie und Wissenschaft im Botanischen Garten
Für zwei Nachmittage verwandelte sich der Botanische Garten der Universität Zürich in einen Hexengarten. Mit viel Liebe zum Detail schuf das Team des Botanischen Gartens eine stimmungsvolle Welt, welche das Leben der Zauberer und Hexen in vielen Details genau nachstellte. Dementsprechend gross war der Andrang. Kinder verschiedenen Alters vergnügen sich mit Besenbauen, Zaubertränke brauen und mit dem Umtopfen von sagenumwobenen Zauberpflanzen. (17.6.2002)
«Hüpfende Gene» in neuen Gewächshäusern
Der Botanische Garten ist in der Bevölkerung beliebt. Wenn nun neue Gewächshäuser gebaut werden sollen, löst das bei einigen Leuten Skepsis aus. Um zu erklären, weshalb und wozu die Botaniker die neuen Glashäuser brauchen, luden die Institute für Pflanzenbiologie und für Systematische Botanik gestern zu einer Informationsveranstaltung ein. (6.6.2002)
Spaziergang in die Vergangenheit
Der Botanische Garten ist sicher einer der schönsten Orte in Zürich. Aber auch mit seiner Geschichte hat dieser in seiner Anlage ganz besondere Park einiges zu bieten. Am vergangenen Samstag trafen 25 Jahre nach der Eröffnung des Gartens im Zürcher Quartier Riesbach die Architekten von damals zusammen zu einer Veranstaltung über Konzept und Anlage des Parks. (26.3.2002)
Pfade am Himmel
Dank eines neuartigen Mikro-GPS (Global Positioning System) können Flugwege von Vögeln aufgezeichnet werden. Professor Hans-Peter Lipp und Giacomo Dell'Omo vom Anatomischen Institut der Universität Zürich haben zusammen mit der ETH Zürich und der Firma µ-blox das Gerät entwickelt, mit dem Tauben und Albatrosse auf ihrem Weg durch die Lüfte verfolgt werden können. Die mit Hilfe dieses Geräts erzielten Erkenntnisse bei Albatrossen durch französische Forscher werden im heute erschienen «Science»-Magazin publiziert. (15.2.2002)
Kampf gegen den Informations-Dschungel
Mit «intelligenten» Suchprogrammen wollen die Computerlinguisten an der Universität Zürich den elektronischen Zugriff auf spezifische Informationen optimieren. Bei den Studierenden stösst das Fach auf zunehmendes Interesse. In einem Interview äussert sich der Leiter des Instituts für Computerlinguistik, Professor Michael Hess, zu aktuellen Trends in Forschung und Lehre. (7.2.2002)
|