UNO-Befürworter unter sich
Unter dem Titel «UNO - lohnt sich der Aufwand?» fand am Mittwoch abend, 19.12., an der Universität Zürich eine Informationsveranstaltung zum UNO-Beitritt der Schweiz statt. In ungewohntem Einklang wurde in der Aula eher geplaudert als diskutiert, da auch der anwesende SVP-Vertreter ein UNO-Befürworter war. Organisiert wurde das Podiumsgespräch von der Gruppe «Studierende für einen Beitritt der Schweiz zur UNO» KUNO. (21.12.2001)
Das Ringen mit der Geschichte in Liechtenstein
Nicht nur die Schweiz bemüht sich um eine Aufarbeitung der Geschichte während der Zeit des Zweiten Weltkrieges: Im Fürstentum Liechtenstein haben die Forscher vor wenigen Tage ihre Arbeit aufgenommen. Mitglied der leitenden Historikerkommission ist auch der Zürcher Professor Carlo Moos. (19.12.2001)
Vom kreativen Umgang mit dem Alter
Alter ist an sich kein Problem; die Gesellschaft ist das Problem, weil sie ein Problem mit dem Alter hat. So könnte man zugespitzt die These des Zürcher Soziologieprofessors François Höpflinger am Symposium «Kreativität und Paradigmenwechsel in der Altersforschung» vom letzten Freitag, 14. Dezember, auf den Punkt bringen. (18.12.2001)
Raum und Zeit in «Operation Teddybär»
Computerspiele haben den Weg in den akademischen Diskurs gefunden. Das zeigte sich anlässlich eines vom 23. bis 25. November 2001 an der Universität Zürich durchgeführten Workshops über das Thema «Raum und Zeit in interaktiven Kinder- und Jugendmedien» ein. (30. 11. 2001)
«Im Krieg werden Journalisten zu Patrioten»
Der Afghanistan-Krieg wirft ein Schlaglicht auf die Rolle der Medien in Kriegs- und Krisensituationen. Ihnen wird «Protokolljournalismus» und Parteilichkeit vorgeworfen. Publizistikprofessor Heinz Bonfadelli über die Medien im Krieg. (12. 11. 2001)
Geisteswissenschaften: Keine Krisenstimmung
Stecken die Geisteswissenschaften tatsächlich in der Krise, wie es landläufig heisst? Wenn auch kritische Töne angeschlagen wurden: Am gestrigen Podiumsgespräch in der Aula der Universität Zürich Zentrum war wenig von einer Krisenstimmung zu spüren. (8. 11. 2001)
Polit-Podium «Geisteswissenschaften wozu?» Die Vorgeschichte
Die Geisteswissenschaften sind in den letzten Jahren immer wieder kritisiert worden: als wenig innovativ, zu selten aktualitätsbezogen, mit prekären Zukunftsaussichten für den akademischen Nachwuchs. Definitiv Feuer im Dach war nach dem 18. Dezember 2000, als bei der Vergabe der Nationalen Forschungsschwerpunkte kein einziges Projekt aus den Geistes- und Sozialwissenschaften berücksichtigt wurde. Seither bemühen sich Wissenschaftler und Politiker um neue Impulse für die angeschlagenen Disziplinen. Auch am Podiumsgespräch vom Mittwoch, 17. November 2001, 19. 30 Uhr, in der Aula der Universität Zürich, wenn es um die Frage geht: «Geisteswissenschaften wozu? Die Suche nach einer neuen Legitimation». (5.11.2001)
Der Islam (k)ein Buch mit sieben Siegeln
Die Ausrufung des sogenannt Heiligen Kriegs, die Biografie Osama Bin Ladens, die Rolle der Frau im Islam was soll man von all dem halten? Die aktuellen politischen Ereignisse haben ein gesteigertes Bedürfnis nach Information über die Hintergründe des gegenwärtigen «Kriegs der Kulturen» ausgelöst. Doch wo kann man sich fundiert über den Islam kundig machen? Eine kommentierte Bücherliste erleichtert auch Laien die Wahl des richtigen Werks. (2. 11. 2001)
Afrikanische Sprachenvielfalt
Vergangenen Freitag fand an der Uni Irchel ein zweitägiges Symposium zum Thema «Sprache und Text im Kontext afrikanischer Oralität und Literalität» statt. Zum Rahmenprogramm dieser internationalen Veranstaltung, welche vom Seminar für Allgemeine Sprachwissenschaft der Uni Zürich mitorganisiert wurde, gehörte die Preisverleihung eines Literaturwettbewerbes. (26.10.01)
Unsere Studierenden: Gewissenlos genüsslich, nüchtern sportlich
Wer gern lange schläft, tummelt sich mit grosser Wahrscheinlichkeit in der Philosophischen Fakultät, und wer viel Sport treibt, studiert bestimmt Medizin. Das ist jedenfalls anzunehmen aufgrund einer Studie am Psychologischen Institut. (19.10.01)
Gendered Culture
Seit kurzem findet man die Zeitschrift figurationen auch im Internet unter www.unizh.ch/ds/figurationen. Die halbjährlich erscheinende Publikation wird von Barbara Naumann, Ordentliche Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Zürich, herausgegeben und bietet wechselnden Gastredaktorinnen und -redaktoren ein Forum fur interdisziplinäre Debatten über Kultur, Gender und Literatur. (30.8.2001)
Japanische Meisterstücke
Die wichtigsten Werke des japanischen Zen-Malers Hasegawa Tôhaku (1539-1610) sind in einer Ausstellung des Zürcher Museums Rietberg zu sehen. Die Beharrlichkeit der jetzigen Kuratorin, Katharina Epprecht, einer ehemaligen Assistentin an der Abteilung für Kunstgeschichte Ostasiens der Universität Zürich, machte dies möglich. (2.7.2001)
Karriere und Kommunikation
Unter dem Motto «Wissenschaft persönlich» stand auch der dritte und letzte Mittagstalk an der ETH. Moderiert vom stellvertretenden Tele-24-Chefredaktor, Peter Röthlisberger, diskutierten die Geologieprofessorin Katharina von Salis und der Immunologieprofessor und Medizin-Nobelpreisträger Rolf Zinkernagel Fragen zur akademischen Karriere sowie zu Strategien der Wissensvermittlung. (11.5.2001)
Elfenbeinturm ade
Gibt es kulturelle Differenzen zwischen der Universität und der ETH, verändern sich die Rollen der Professorinnen und Professoren? Wird heute von Studierenden mehr verlangt? Entlang dieser Fragen bewegte sich der zweite Mittagstalk an der ETH mit der Germanistin Angelika Linke und dem Ingenieur Markus Meier. (10.5.2001).
«Der perfekte Mensch» lässt auf sich warten
Im Rahmen des Zürcher Festivals des Wissens wurde eines der derzeit brisantesten gesellschaftlichen Themen bei einem Podiumsgespräch verhandelt: der Nutzen und Sinn der Gentechnologie. Die Meinungen reichten vom Plädoyer für die Selbstbestimmung des Menschen bis zu ihrem Gegenteil, dem Zweifel an der Entscheidungsfreiheit aufgrund gesellschaftlicher Zwänge. (10.5.2001).
Mittagstalk zwischen Ernst und Wolf eine Kritik
Dass das Gespräch zwischen den Disziplinen höchste Anforderungen stellt, die nicht einfach zu erfüllen sind, zeigte der erste Mittagstalk des Zürcher Festivals des Wissens. Chemie-Nobelpreisträger Richard Ernst und die Islamwissenschaftsstudentin Mascha Wolf waren die Gäste. (10.5.2001).
Wenn Sprachen sterben
Rund 90 Prozent der sechstausend Sprachen, die auf der Welt gesprochen werden, sind vom Aussterben bedroht. Mit einer Ausstellung im Rahmen des«Zürcher Festivals des Wissens» machen Sprachwissenschafter der Universität Zürich auf die dramatische Lage aufmerksam. (9.5.2001).
Bedrohte Sprachen
Etwa 90 % der sechstausend Sprachen, die auf der Welt gesprochen werden, sind vom Aussterben bedroht und werden verloren gehen, wenn keine grossen Anstrengungen dagegen unternommen werden. (9.5.2001).
Sozialforschung zum Anfassen
tWie läuft ein Forschungsprozess ab, wie kommt eine repräsentative Studie zustande? Diese abstrakten Fragen veranschaulicht die Sozialforschungsstelle der Universität Zürich am Züricher Festival des Wissens mitmachen erwünscht (7.5.2001).
Produktive Pannen
Störfälle und Fehlleistungen haben ihren Grund - und sie können produktiv sein. Dies zeigte Sigmund Freud in seiner "Psychpathologie des Alltagslebens". Anlässlich des 100jährigen Jubiläums von Freuds Buch findet momentan an der Universität Zürich eine interdisziplinäre Tagung mit dem Titel "Irrtum - Irrweg - Fehlleistung" statt. Der Zürcher Psychologieprofessor Wolfgang Marx hat die Veranstaltung mitorganisiert. In einem Interview gibt er über Hintergründe der Tagung Auskunft. (22.3.2001)
«Do wird's gwärchet!»
Seit Januar 2000 werden im Rahmen eines Nationalfondsprojekts des Deutschen Seminars in der Deutschschweiz über 2600 Personen zur Syntax ihres Dialektes befragt. Dadurch soll die geographische Verbreitung von syntaktischen Konstruktionstypen nachgewiesen und in einem Atlas festgehalten werden. (27.2.2001)
Geisteswissenschaften im Gespräch
Wie steht es um die Geisteswissenschaften in der Schweiz? Die Auswahl der Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) sowie ein Bericht des Wissenschaftsrats haben diese Frage wieder verstärkt ins Blickfeld gerückt. In einem Interview äussert sich der Archäologe und Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Hans Peter Isler, zur Situation von Forschung und Lehre an der Universität Zürich. (9.2.2001)
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